| Titre |
„Literatur und Erinnerungskultur zur deutsch-französischen Rivalität im kolonialen Kontext am Beispiel der Internierung der Togo- und Kamerundeutschen in Dahomey während des Ersten Weltkrieges“ |
| Auteurs |
Kpao Sarè Constant [1],
Ahouli Akila [2],
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| Journal: |
Postkoloniale Blickpunkte. Betrachtungen der Interkulturalität in Literatur, Film und Sprache: Festschrift für David Simo zum 65. Geburtstag. Leipzig, Leipziger Universitätsverlag |
| Catégorie Journal: |
Internationale |
| Impact factor: |
0 |
| Volume Journal: |
1 |
| DOI: |
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| Resume |
Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel der Internierung der Togo- und Kamerundeutschen in Dahomey während des Ersten Weltkriegs, wie Literatur an einer Gedächtnisarbeit über die deutsch-französische Feindschaft im kolonialen Kontext partizipiert. Diese Feindschaft wird durch die Analyse von Hans Grimms Roman Ölsucher von Duala, von Carl W. H. Doetschs autobiografischer Erzählung Kamina und das Los der Togogefangenen sowie durch die Betrachtung des 1976 in Dahomey errichteten Denkmals zur Erinnerung an die gefallenen deutschen Soldaten auf Antrag des damaligen deutschen Botschafters Karl Wand sichtbar. Es lässt sich aus der Untersuchung schließen, dass eine Erinnerung an eine solche deutsch-französische Rivalität in der Kolonialzeit heutzutage insofern unvorstellbar ist, als beide Staaten als Gründermitglieder der Europäischen Union gute und freundschaftliche Beziehungen pflegen, zumindest genügend, um diese Rivalität zu verdrängen. |
| Mots clés |
Première Guerre Mondiale - Allemands internés au Dahomey - culture de souvenirs - littérature |
| Pages |
115 - 126 |
| Fichier |
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